Besser Bussfahrer als Pilot! Aufklärung für Haisenko!

Aufschauen anstatt herabzuschauen!

Der Herr Haisenko hat doch zu viel Zeit am Boden verbracht und viel mehr in geschlossenen Räumen.

Bildung schadet, wenn der Schüler dabei sich selbst verblendet!

Herr Haisenko, seines Zeichens ein ehemaliger Lufthansapilot, mit Betonung auf EHEMALIG, gibt in seinem Artikel vom 16.06.2015 sein Unwissen ja gar völlige Ahnungslosigkeit zum Preis.

Chemtrails – Mythos oder reale Bedrohung?http://www.anderweltonline.com/wissenschaft-und-technik/luftfahrt-2015/chemtrails-mythos-oder-reale-bedrohung/


Herr Haisenko ist ein geschätzter Aufklärer in anderen Dingen, aber manchmal ist es besser, sich die Sache wirklich genau anszuschauen und fachlich zu analysieren, bevor man sich der Lächerlichkeit preisgibt. Insbesondere im Bereich der Luftfahrt und Meteorologie sollte ein alter Pilot gut geschult sein.

Der Autor dieses Blogs ist neben Herrn Haisonko ein Nobody, kein Pilot und nur ein „Hobby-Meteorologe“. Er verachtet insbesondere anmaßende und falsche Autoritäten.

Deswegen wird hier kein „Folgen“, „Glauben“, „Vertrauen“, „Respektieren“ erwartet, sondern nur Selbstdenken, Selbstlernen, Selbstanalysieren!

Prüfen Sie also alles nach, durch Selbstbildung und Selbstbeobachtung! Entfernen Sie den geistigen Schleier vor Ihren Augen, auch den Schleier des Herrn Haisenko!


Er schreibt …


„Kondensstreifen entstehen, wenn Flugzeuge ihre Abgase in größeren Höhen (etwa 5.000 Meter oder höher) in eine hinreichend feuchtigkeitsgesättigte Atmosphäre entlassen. Die Abgase eines modernen Jets bestehen aus CO2 (Kohlendioxid) und Wasser. „




Aufklärung Turbine!


Moderne Flugzeuge verwenden Mantelstromtriebwerke, wobei nur noch 10% des Schubes durch den Ausstoß der Verbrennungsgase erzeugt werden, aber 90% aus dem Verpressen reiner Luft durch den Mantel der Turbine.


Die Abgase sind dementsprechend ein Gemisch von ca. 90% reiner Luft, sowie aus der Verbrennung von Kerosin 7% CO2 und 2,8% Wasserdampf. Alle anderen Gase machen nur noch 0,2% aus. Ruß ist hier so gut wie gar nicht zu finden. Die Verbrennung ist tatsächlich sehr sauber.


Die Temperaturen erreichen sogar ca. 1700°C, mit seinen „über 1200°C“ untertreibt Herr Haisenko und verrät ein Stück seines mangelhaften Detailwissens.

Die nächste Generation wird dieses Schubverhältnis von 9:1 auf einen Wert von ca. 12:1 anheben. Unter Verwendung von Keramikkomponenten und verbessertem Design, können die Turbinen noch höherer Druck und heißere Temperaturen aushalten und dabei ca. 25% Kraftstoff sparen.


Aufklärung über Kondensstreifen!

Kondensstreifen entstehen innerhalb der gemäßigten Klimazone in einer Höhe von ca. 10km und einer Umgebungstemperatur von ca. -45°C. Wirklich sichtbar sind sie in ca. 11km Höhe und -56°C. Dabei sollte bekannt sein, dass die Troposphäre in der gemäßigten Klimazone bis zu einer von 11km, an den Polen bis 8km und am Äquator bis 18km Höhe reicht.




Herr Haisenko hat recht, wenn er sagt 

“ Und reines Kerosin muss es sein, weil jegliche Verschmutzung des Treibstoffs mit anderen Chemikalien die Triebwerke in kürzester Zeit zerstören würde.“ .

Die Beimischung von Giftstoffen in den Verbrennungsprozess ist reine Fantasie von Ahnungslosen, denn es ist für das SRM-Verfahren, das Herr Haisenko noch nicht versteht, gar nicht erforderlich!

Voreilig schreibt er: 
„Eigentlich ist das Thema Chemtrails bereits hiermit hinreichend ad absurdum geführt.“

Setzen Sechs, Herr Haisenko! Thema noch nicht verstanden! Das Gittermustermärchen, dass Sie sich gerade aus den Fingern saugen, hätten Sie durch Beobachtung gleich in die Tonne treten können.


Erst gucken, dann reden Herr Haisenko! Nochmal beim Meteorologieunterricht melden!

„Zielgerichtete Besprühung aus 10 Kilometer Höhe ist unmöglich“ 

Es wird doch niemand zielgerichtet besprüht Herr Haisenko. 

Auch hier wird wieder klar, Sie haben irgendwas aufgeschnappt, aber sich selbst mit der Technik und den Mechanismen nicht wirklich beschäftigt. Es geht nicht um „gezielte Kontaminierung“, so etwas fällt in den Bereich Kollateralschaden. Wenn eine Autobahn gebaut wird, besteht nicht die Absicht, die Natur zu zerschneiden und Frösche, Füchse, Rehe oder anderes Wild zu überfahren.

Es geht auch nicht um “Gewitterflüge”, wobei durch Verbrennen von Silberjodid Kondensationskeime erzeugt werden, um durch vorzeitiges Abregnen die Masse von Gewitterwolken zu verringern.


Meteorologische Grundkenntnisse für Piloten & Expiloten!

Doch bevor hier auf die Frage „WARUM?“ geantwortet werden kann, soll erstmal aufgeklärt werden, was meteorologisch da vor sich geht.

Es gibt grundsätzlich zwei Arten von Wolken, die wir am Himmel beobachten können. 

Reine Kondensationswolken und Aerosolwolken.

Die reinen Kondensationswolken entstehen durch den thermischen Aufstieg der feuchtwarmen Luft und sind nur dessen sichtbarer Teil. Dabei kondensiert der Dampf in der Luft  ohne Kondensationskeime beim überschreiten von ca. 97,5% relativer Luftfeuchtigkeit, also 3,9% absoluter Dampfanteil der Luft.

Aufgrund der Wärmezufuhr durch die Thermik enthalten diese Wolken weitestgehend flüssige Tröpfchen, die aber durch Verwirbelung in höhere, kältere Schichten als tropfen gefrieren können. Die Tropfenbildung ist sehr dynamisch, d.h. sie lösen sich sehr schnell wieder auf, indem der Dampf in die trockenere Umgebungsluft diffundiert.

Die Aerosolwolken dagegen brauchen immer eine in diesen Höhen festen, feinstaubartigen Komponente als KONDENSATIONSKEIM, an dessen Oberfläche sich die Mikrotröpfchen des Wassers niederschlagen können. 

Die Niederschlagskondensation erfolgt unter 6km flüssig, zu relativ stabilen und größeren Tröpfchen. Solche Wolken haben ein ähnliche Struktur wie Cumuli, sind aber farblich nicht sauber weiss, sondern eher dreckig gelb.

Über 6km ist es ein resublimierender kristalliner Niederschlag, der zur Bildung der Cirruswolken, also Eis- oder Federwolken führt. Aufgrund der Festigkeit der Kristalle verstreuen sie sich wie Staub im Wind.

Als Kondensationskeime (Kondensationskerne) dient Staub jeglicher Art, aus dem Kosmos, Sandverwirbelung über Wüsten, Feinasche aus Vulkanausbrüchen oder verwirbelter Industriestaub. 

Abgesehen von dem geringen Kosmosstaub und den seltenen heftigen Vulkanausbrüchen, kommt jedoch kaum viel Staub über 6km, so dass die Entstehung von Eiswolken ein eher seltenes, und dem Wetternaturell entsprechend ungeordnetes Ereignis, schon gar nicht in der gemäßigten Zone, wo es keine Wüsten und Equatorialströmungen gibt.

Herr Haisenko ist fast auf der richtigen Spur, wenn er erzählt:
„Dann die Höhe. Vulkane schleudern ihre Asche in Höhen bis über 10 Kilometer. Dort breitet sie sich aus und es kann bis zu einem Jahr dauern, bis diese Asche irgendwohin “verschwunden” ist. Das weiß ich aus eigener Beobachtung, denn in der ansonsten sehr klaren Luft in dieser Höhe kann man die Aschenrückstände deutlich sehen – und riechen – wenn man dieser Schicht horizontal begegnet.“


Das ist es nämlich, was die SRM-Betreiber nachahmen möchten. Sie nennen es Pinatubo-Effekt, weil dies anhand des Ausbruch dieses Vulkans ausgiebig studiert werden konnte. Solch ein Effekt soll, durch die Ausbringung in der Stratosphäre, also über 20km, die darunter liegende Tropopause, Troposphäre und die Erdoberfläche abkühlen, indem das Sonnenlicht blockiert wird.


Diese Story ist hochkriminell, im Grunde auch völlig absurd und dient m.E. nur der Ablenkung von der eigentlichen Anwendung innerhalb der Troposphäre. Alles was wir beobachten können findet hier statt.

Was ist also die Ursache der massiven Cirruswolken, die hinter Flugzeugen, von 6km bis 12km geordnet entstehen Herr Haisenko?

An welchem Staub resublimieren die Dampftröpfchen in der Flugbahn, wenn die Ursache nicht die Turbine und das verbrannte Kerosin sein kann?

Falls die Luftpartie bereits z.B. durch einen Vulkanausbruch verstaubt wäre, warum bilden sich die Cirren nicht schon vorher, sondern warten auf die Flugzeuge?

Warum können wir immernoch beobachten, dass dies nicht alle Flugzeuge machen?

Warum trocknet unsere Landschaft aus, während die Wüste Arabiens und Nordafrikas überschwemmt wird?

Woher kommt das Wasser für das Fracking von Erdgas und Erdöl, sowie Landwirtschaft in Wüstengebieten?

Weitere Artikel, die dieses Thema ergänzen und dem Herrn Haisenko bei seiner Aufklärung helfen können:

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